Christian Moritz auf polditown.at

Christian-Moritz-1020 - Kopie - KopiePolditown: „Im Vorfeld der Gemeinde- und Bezirksvertretungswahlen habe ich mich mit VertreterInnen der in der Leopoldstadt kandidierenden Parteien getroffen und über ihre Lieblingsplätze und Pläne für den Bezirk gesprochen. Mitgemacht haben SPÖ, Grüne und NEOS. ÖVP und „Wien Anders“ reagierten nicht auf die Anfrage.

Damit startet die Serie #LeopoldstadtWählt heute mit Christian Moritz (NEOS)“. Weiterlesen

Praterstern 2.0

9239959_webWir Neos möch­ten den Pra­ter­stern neu de­fi­nie­ren.

Er soll vom Durch­zugs­ort für Rei­sen­de zu einem ur­ba­nen Mit­tel­punkt im 2. Be­zirk wer­den. Bür­ger_in­nen wer­den bei der Neu­ge­stal­tung von An­fang an mit ein­ge­bun­den und er­ar­bei­ten dazu kon­kre­te Vor­schlä­ge.

 

Die gut funk­tio­nie­ren­de Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Stra­ßen­so­zi­al­ar­beit, Ca­ri­tas, Rotes Kreuz, Po­li­zei und Be­zirk wird wei­ter­ge­führt und die Bür­ger_in­nen wer­den re­gel­mä­ßig bei öf­fent­li­chen Tref­fen über Fort­schrit­te in­for­miert. Ängs­te und Sor­gen der Bür­ger_in­nen müs­sen dabei eben­so zur Spra­che kom­men.

Un­se­re Ideen zu einer Neu­de­fi­ni­ti­on und Neu­ge­stal­tung:
* Der Pra­ter­stern wird durch eine klare We­ge­füh­rung und ge­stal­te­ri­sche Ele­men­te als Tor zum Pra­ter neu de­fi­niert
* Eta­blie­rung eines klei­nen tem­po­rä­ren Mark­tes in der Platz­mit­te
* Sitz- und Spiel­mög­lich­kei­ten rund um das Te­gett­hof-Denk­mal, Lärm­ab­gren­zung hin zur Fahr­bahn
* Mehr Grün, Trink­was­ser­brun­nen, Was­ser­park (vgl. Co­lum­bus­platz im 10. Bez.)
* Durch­gang hin zum fluc: De­fi­ni­ti­on als al­ter­na­ti­ver Kunst-/Kul­tur­raum (Bo­den- und De­cken­ge­stal­tung, Hel­lig­keit!)

Keine Neu­ge­stal­tung ohne Ein­bin­dung der Bür­ger_in­nen!!!

Die Bür­ger_in­nen er­hal­ten mehr Mög­lich­kei­ten ihr Grät­zel selbst aktiv mit­zu­ge­stal­ten, wie durch den Aus­bau von Be­tei­li­gungs­mo­del­len (vgl. lo­ka­le Agen­da21) und die Zweck­wid­mung von Be­zirks­bud­gets für ihre In­itia­ti­ven. Ge­ne­rell braucht Wien ein Be­kennt­nis zur ech­ter Bür­ger_in­nen­be­tei­li­gung! Ver­schie­dens­te Vor­schlä­ge müs­sen dis­ku­tiert wer­den kön­nen, ohne vorab ein po­li­tisch er­wünsch­tes Er­geb­nis in den Raum zu stel­len. NEOS hat dazu auf www.​nextwien.​at eine Platt­form ein­ge­rich­tet, um Ideen von Bür­ger_in­nen zu sam­meln und um­zu­set­zen.

Bildungsstandort Leopoldstadt

header_fbWir for­dern ein durch­gän­gi­ges Bil­dungs­sys­tem vom Kin­der­gar­ten bis zur Volks­schu­le. Für die Grup­pe der 3 bis 10 Jäh­ri­gen braucht es flie­ßen­de Über­gän­ge zwi­schen Kin­der­gar­ten und Volks­schu­le und un­be­dingt einen Aus­tausch über Stär­ken und Lern­fel­der zwi­schen Kin­der­gar­ten­päd­ago­g_in­nen und Volks­schul­leh­rer_in­nen, au­ßer­dem ein gleich­wer­ti­ges Aus­bil­dungs­sys­tem und glei­che Be­zah­lung von Ele­men­tar- und Volks­schul­päd­ago­g_in­nen.

Wien soll Vor­bild in Bezug auf Schul­au­to­no­mie für ganz Ös­ter­reich sein! Hier sol­len sich Schu­len und Kin­der op­ti­mal ent­wi­ckeln kön­nen, und so bes­se­res Ler­nen ga­ran­tiert wer­den.

Wir for­dern einen bes­se­ren Be­treu­ungs­schlüs­sel, denn nur so ist in­di­vi­du­el­le For­de­rung und För­de­rung mög­lich: 1:3 bei den unter 3-Jäh­ri­gen (liegt der­zeit bei 1:8) und 1:8 bei den 3- bis 6-Jäh­ri­gen (liegt der­zeit bei 1:15).

Leo­pold­stadt: Wir be­grü­ßen die Ent­las­tung des öf­fent­li­chen Ver­kehrs durch ge­staf­fel­te Be­ginn-Zei­ten der Schu­len, je­doch wäre aus Rück­sicht auf den Bio­rhyth­mus der Kin­der ein ver­setz­ter Be­ginn nach 8 Uhr wün­schens­wert.

Woher kommt das Geld für diese Maß­nah­men? 120 Mil­lio­nen Euro das sind 1000 EUR pro Kind pro Jahr, die aus dem po­li­ti­schen Selbst­er­hal­tungs-Sys­tem di­rekt an die Wie­ner Schu­len um­ge­lei­tet wer­den könn­ten. Alle Infos: www.​aufbegehren.​at

#Aufbegehren – Petition und Volksbegehren

Uns reicht es mit dieser abgehobenen Politikerriege. Zeit zum Aufbegehren! Wir fordern die Streichung von unnötigen politischen Posten, die Halbierung der Parteienförderung und der Werbungskosten. Mit diesen Einsparungen  von 120 Millionen Euro – das sind 1000 Euro pro Pflichtschüler_in pro Jahr – gibt es mehr
Geld für die Bildung.
Wir tragen wir dieses Anliegen auf die Straße und sammeln Unterschriften:  http://aufbegehren.at/

Talente blühen – Bildungswende jetzt!

Talente blühenDas Bildungssystem spielt eine zentrale Rolle bei der Entfaltung des Menschen in seinen ureigenen Talenten und Fähigkeiten. Unsere Welt verändert sich rasant. Eine wahre Informations- oder Wissensexplosion findet statt.  Gleichzeitig stellt sich unsere Welt heute – mehr denn je – als volatil, unsicher, komplex und ambivalent dar. Die Herausforderung lautet für Organisationen wie Individuen gleichermaßen, sich in dieser unüberschaubaren Welt gut zu Recht zu finden. Das heißt vor allem, entscheidungs- und handlungsfähig zu sein und zu bleiben. Daher braucht es auch eine umfassende Reform des Schulwesens.

Die überparteiliche Initiative Talente blühen! hat im kürzlich veröffentlichten „Weißbuch Schulautonomie“ ein umfassendes Konzept für eine dreifache Schulautonomie in Österreich und einen Vorschlag für einen Stufenplan zu deren Einführung vorgelegt. Die Schulen bekommen mehr Handlungsspielraum bei ihren Finanzen und die Direktor_innen werden zu professionellen Führungskräften ausgebildet.
Eine zentrale Forderung ist auch die freie Schulwahl ohne Schulgeld. Wenn die Eltern die freie Schulwahl haben und das Geld den Schüler_innen folgt, dann entsteht ein Dialog auf Augenhöhe zwischen allen Beteiligten.

#Wienkannbesser: Suchtkranke

#wienkannbesser fbDezentralisierung und Behandlung, Beratung, Betreuung aus einer Hand

Die Drogenberatungsstelle Change in Wien Alsergrund wurde trotz zahlreicher Proteste der Anrainer_innen im November 2014 eröffnet. Die Stadt Wien begründete den Schritt damit, dass nach einer durchgeführten Standortanalyse das Straßenlokal in der Nähe des Sobieskiplatzes als eines der wenigen Optionen übrig gewesen sei.

Ich war im 9. Bezirk nicht involviert und kenne keine Details wie die Informationspolitik von Seiten der Bezirksvorstehung gelaufen ist. Dass über die Bürger_innen drüber gefahren wurde und deren Ängste zuwenig ernst genommen wurden scheint aber offensichtlich zu sein.

Allerdings: Es liegt mir fern Menschen mit einer Suchterkrankung in gut oder böse einzuteilen. Das angesprochene Spritzentauschprogramm soll verhindern, dass gebrauchte Spritzen unter den Betroffenen weitergereicht werden wodurch die Gefahr einer zusätzlichen Ansteckung mit bspw. Hiv oder Hepatitis C besteht. Was in Wien sicherlich fehlt sind Konsumräume (holländisches Modell) damit sich die Leute nicht erst wieder auf der Straße einen Schuss setzen müssen. Die Konzentration auf einen Hauptstandort (jedmayr) halte ich für falsch, je mehr Personen an einem Ort sich aufhalten desto mehr Konflikte entstehen auch. Mittlerweile wurde das Problem ja auch erkannt und die Wiener Drogenpolitik verfolgt nun die Strategie die Szene auf mehrere Zonen in Wien zu verteilen. Im Wien-Positionspapier Soziales haben wir neben der Forderung von mehr Straßensozialarbeit zur Unterstützung der Anrainer_innen um berechtigte Ängste bearbeiten zu können und gängige Vorurteile zu hinterfragen auch die Forderung einer Dezentralisierung drinnen – Aufteilung der Suchtkranken auf die acht bestehenden sozialpsychiatrischen Versorgungsregionen Wiens (Behandlung, Betreuung, Versorgung aus einer Hand).