#Wienkannbesser: Wohnen

#wienkannbesser fbLeistbares Wohnen als Grundbedürfnis

Wien wächst jährlich um rund 18.000 Menschen. 2030 wird die 2 Millionen-Grenze überschritten sein.

Es ist ein berechtigtes Anliegen, dass in Wien ausreichend Wohnungen gebaut werden und zudem für sozial Schwächere ein Wohnungsangebot auf einem leistbaren Niveau vorhanden ist. Es kann jedoch nicht ausschliesslich Aufgabe der Gemeinde Wien und gemeinnütziger Bauträger sein leistbare Wohnungen zu bauen.

Eine überbordende Regulierung (Leerstandsabgaben, Befristungsverbote oder gesetzliche Mietzinsobergrenzen) im privaten Wohnungsbereich (ca. 30% des Wiener Wohnungsbestandes) führt jedoch nicht zu neuem Wohnraum, billigeren Mieten oder Baukosten. Im Gegenteil: private Investitionen werden unattraktiv, Wohnhäuser verfallen und das Angebot sinkt.

In einer wachsenden Stadt muss jedoch primär auf eine Steigerung des Angebots gesetzt werden. Dabei braucht es eine gute Balance zwischen dem berechtigtem Schutz der Mieter_innen einerseits und attraktiven Rahmenbedingungen für Vermieter_innen, um Wohnraum zu schaffen. Bei den Rahmenbedingungen ist z. B. dringend eine Reduktion der Auflagen und Gebäudestandards beim Neubau (z. B. Stellplatzverordnungen, Baufluchtlinien u. ä.) erforderlich.

Bei den Gebühren stadtnaher Betriebe für Wasser, Strom, Gas, Abfallentsorgung muss wiederum die bestehende automatische Preisanpassung nach dem Verbraucherpreisindex abgeschafft werden. Stattdessen sollen im Sinne von Transparenz und Kostenwahrheit die realen Kosten verrechnet werden.

Schau rein: #Wienkannbesser mit mehr Transparenz, Bürger_innenbeteiligung und sozialer Innovation