Christian Moritz auf polditown.at

Christian-Moritz-1020 - Kopie - KopiePolditown: „Im Vorfeld der Gemeinde- und Bezirksvertretungswahlen habe ich mich mit VertreterInnen der in der Leopoldstadt kandidierenden Parteien getroffen und über ihre Lieblingsplätze und Pläne für den Bezirk gesprochen. Mitgemacht haben SPÖ, Grüne und NEOS. ÖVP und „Wien Anders“ reagierten nicht auf die Anfrage.

Damit startet die Serie #LeopoldstadtWählt heute mit Christian Moritz (NEOS)“.

„Während meiner Kindheit war der Platz mit dem Ensemble Riesenrad, Weltkugel, Planetarium und Springbrunnen mein absoluter Lieblingsort“, erzählt Christian Moritz, der im Czerninviertel aufgewachsen ist. Statt des Brunnens ziert mittlerweile ein Blumenbeet den Platz vor dem Planetarium. Und auch ansonsten hat sich im zweiten Bezirk seit Christian Moritz’ Kindertagen einiges verändert.

Für Veränderung in der Leopoldstadt will Moritz auch bei den Wahlen am Sonntag sorgen, denn er ist im zweiten Bezirk Spitzenkandidat der NEOS. Als Ziel hat sich die pinke Truppe für Wien und die Leopoldstadt den Einzug in Gemeinde- bzw. Bezirksvertretung gesetzt. Wenn nicht gerade Wahlkampf ist, arbeitet der ausgebildete Sozialarbeiter als Supervisor und Coach. Derzeit jedoch hat er sich unbezahlten Urlaub genommen, damit er sich voll und ganz auf seine Funktion als Spitzenkandidat konzentrieren kann. „Vollzeitjob und Spitzenkandidat im Bezirk, das geht einfach nicht beides gleichzeitig“, sagt Moritz. Und so ist er derzeit im Wahlkampf oft auf den Straßen seines Heimatbezirks anzutreffen. „Das macht mir großen Spaß, ich komme gerne mit Leuten ins Gespräch.“

In diesen Gesprächen will er naturgemäß die Themen der NEOS für den zweiten Bezirk unters Wahlvolk bringen. Denn neben den bezirksübergreifenden Themen Bildung und Anti-Strache hat die junge Partei, die am Sonntag erstmals zu Gemeinde- und Bezirksvertretungswahlen in Wien antritt, auch für die Leopoldstadt einige konkrete Ideen. So wurden vor wenigen Tage Vorschläge für eine Umgestaltung des Pratersterns präsentiert. „Wir wollen den Praterstern als Tor zum Prater neu definieren“, sagt Moritz. Konkret soll das über mehr Grünflächen, mehr Sitz- und Spielmöglichkeiten rund um das Tegethoff-Denkmal sowie eine verbesserte Lärmabgrenzung geschehen. Zufrieden zeigt sich Moritz dagegen mit dem Zusammenspiel von Polizei und Sozialarbeitern rund um den von Medien mitunter als sozialen Brennpunkt beschriebenen Platz. „Hier hat der Bezirk wirklich gut gearbeitet, das muss man ganz klar sagen. Wir wollen ja nicht nur kritisieren.“ Nichts anfangen kann Moritz dementsprechend mit Forderungen nach mehr Überwachung und einem „klinisch reinen“ Praterstern, „das ist nicht das, was wir unter ‘öffentlichem Raum’ verstehen“.

Und auch über die angrenzende Kaiserwiese hat man sich bei den NEOS Gedanken gemacht. „Wir finden den derzeitigen Nutzungsmix gut und sehen uns als Vermittler zwischen den einzelnen Seiten. Da die Bürgerinitiative ein grundsätzlich erstrebenswertes Ziel hat und nicht gegen unsere Werte eintritt, unterstützen wir natürlich auch diese Form der Mitbestimmung. Denn grundsätzlich sollte über die Nutzung der Kaiserwiese nicht die Politik, sondern die Bevölkerung entscheiden.“ Weiteres Anliegen der NEOS ist die Belebung von Einkaufsstraßen und Grätzeln. Zu den Vorschlägen gehören W-Lan-Hotspots auf der Praterstraße genauso wie die Liberalisierung von Ladenöffnungszeiten für Einzelunternehmern, damit diese vor allem im Lebensmittelbereich gegenüber Supermarktketten konkurrenzfähig bleiben können. Im Verkehrsbereich will man nächtliche Rotampelschaltungen wie zum Beispiel bei der Kreuzung Heinestraße/Kleine Stadtgutgasse überprüfen und gegebenenfalls „zurückfahren“. Derzeit laden die NEOS via Online-Plattform www.nextwien.at dazu ein, weitere Ideen einzubringen, die sie ab Mitte Oktober im Gemeinderat und in den Bezirksvertretungen thematisieren wollen.

Im zweiten Bezirk hält sich Christian Moritz am liebsten in seinem Grätzel am Nordbahnhof auf. „Dort gefällt es mir sehr gut, den Rudolf-Bednar-Park finde ich sehr gelungen“, sagt Moritz. Daneben zählen der Augarten („war früher mein zweites Wohnzimmer“) und im Sommer auch das Stadionbad zu seinen Lieblingsplätzen. Ganz in der Nähe des Stadionbades befindet sich mit dem WU-Campus ein für Moritz ganz besonders symbolischer Ort. „Bildung ist uns NEOS in Wien eine Herzensangelegenheit. Laut OECD können in Wien zwanzig Prozent der Pflichtschülerinnen und Pflichtschüler am Ende der Schulpflicht nicht sinnerfassend lesen oder schreiben. Da ist wirklich Feuer am Dach“, sagt Wahlkämpfer Moritz. Aber der WU-Campus ist für ihn auch Sinnbild für die Entwicklung, die die Leopoldstadt in den vergangenen Jahren genommen hat. „Die WU, das Viertel Zwei oder das Nordbahnhofgelände – an diesen Orten kann man die Veränderungen täglich nahezu hautnah miterleben“, erzählt Moritz. Und hier, wo heute die moderne Silhouette der WU die Grenze zum Prater markiert, schließt sich auch wieder der Kreis zu Christian Moritz’ eigener Kindheit, denn im Prater verbrachte er früher viel Zeit beim Fußballspielen, Enten füttern oder auf Lilliputbahn und Mecky-Express im Wurstelprater.

get in contact:
Website NEOS LeopoldstadtBlog Christian Moritz – Christian Moritz auf Twitter – Christian Moritz auf Instagram

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s